Im Sommer und Herbst finden in Magglingen im Kinderfreundehaus Ferienlager für Schulkinder aus der ganzen Schweiz von ca. 8-12 Jahren statt.

 

Canal 3 über unsere Lager Bericht 7.7.14:

Daten 2017

Sommerlager: 10.07. - 15.07.2017 (Hauptleitung: T. Schwander)
Herbstlager: 09.10. - 14.10.2017 (HL: Claudia Ruckstuhl)

Kosten
Fr. 180.- für Stadtbieler Kinder. Alle anderen bezahlen Fr. 200.-

(Die Anmeldung gilt erst nach der Einzahlung als definitiv. Bei kurzfristigen Abmeldungen - innerhalb 14 Tage vor dem Lager - verrechnen wir eine Annullationsgebühr von  Fr. 100.--)

Kontakt / Anmeldung:

SOLA: Tim Schwander,  sohela200x@hotmail.com,  077 / 476 98 74

HELA: Claudia Ruckstuhl, sohela200x@hotmail.com,  077 / 419 09 26







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Lager Info

Der private Verein Kinderfreunde bietet ein ergänzendes Angebot zum Ferienpass und zu den Lagerwochen der Bieler Schulen:
Seine Ökopädagogisch orientierten Lagerwochen in Magglingen ermöglichen den Kindern erlebnisreiche Ferien im Naherholungsgebiet unserer Stadt. Die Lager werden von Sekundarschullehrerinnen und -lehrern aus Biel und Bern geleitet.

Sinn der Lager

Mit verschiedenen Aktivitäten bieten wir Kindern und Jugendlichen die Möglichkeit, auf spielerische, sportliche und kreative Weise ihre Freizeit in der Natur zu verbringen. Dabei sind Achtung und Respekt gegenüber der Umwelt und den Mitmenschen und ein nachhaltiger Umgang mit natürlichen Ressourcen wichtige Grundsätze. Zusammen mit Gleichaltrigen sollen die Kinder und Jugendlichen Zeit draussen verbringen, den Wald erleben, neue Erfahrungen machen und Spass an der Natur entwickeln.

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Erklärungen zum Programm

Pflichtprogramm für alle (P)

Am Morgen und Nachmittag gibt es jeweils ein Programm, an welchem alle teilnehmen. Je nach Tätigkeit dauert das Programm 2 – 4 Stunden.
Das Abendprogramm ist auch für alle gedacht, wer jedoch müde ist, hat auch die Möglichkeit, schlafen zu gehen.

Fakultatives Programm (F)

Wir bieten, wenn das Programm für alle fertig ist, zusätzlich immer noch geleitete Angebote wie Kampfbahn-Begehung, Bumerang werfen, Fussball spielen, diverse Spiele wie „Räuber und Polizist“, Baumhaus bauen, Bändeli knüpfen, Zeichnen und Basteln an. Dabei passen wir uns auch den Wünschen und Vorschlägen der Kinder und Jugendlichen an. Am Morgen können sie an einem geleiteten Footing teilnehmen, welches lockeres Laufen mit verschiedenen kleinen Spielen kombiniert.
Diese Angebote sind freiwillig, wer sich also lieber selber beschäftigen will, ist frei dies zu tun.

Freizeit

Es gibt aber auch viel Freizeit, in welcher sich die Kinder selber beschäftigen dürfen/sollen. Bastelmaterial und Spielgeräte wie Bälle, PingPongschläger, Papier, Farbstifte etc. stehen zur freien Verfügung.

Ämtli

Auf einem Ämtliplan ist vorgegeben, wann welche Gruppe was erledigen muss (Tischdecken, abräumen, abwaschen und abtrocknen, „Fötzele“ etc.). Diese Ämtli werden vor oder nach dem gemeinsamen Programm erledigt und durch das Leiterteam kontrolliert.

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Integration - Prävention – Partizipation

Integration, Prävention und Partizipation waren immer schon wichtige Teile des Lagerlebens, ebenso auch ökopädagogische Grundsätze, welche für den Verein Tradition haben.

Integration

Integration ist ein weiter Begriff und kann behinderte, fremdsprachige, verhaltensauffällige Kinder, Kinder mit sozialen Problemen und Knaben und Mädchen meinen. Natürlich kann in sechs Tagen nicht eine langzeitige Integration in die Gesellschaft ermöglicht werden. Dafür legen wir aber grossen Wert auf die Integration der Einzelnen während des Lagers in die dort versammelte Gruppe. Ziel ist, dass sich alle Kinder integriert und gleichberechtigt fühlen, zusammen etwas unternehmen und dabei lernen, aufeinander Rücksicht zu nehmen.
Dies geschieht im Lager vor allem durch klare Regeln und Strukturen und ein Programm, welches alle Kinder mit einbezieht. Durch verschiedene Aktivitäten wie Gruppenwettkämpfe, Spiele im Wald etc., welche die unterschiedlichen Fertigkeiten und Fähigkeiten ansprechen, wird der Zusammenhalt der Gruppe gefordert und gefördert. Wichtig ist auch die Haltung des Leiterteams: Wir tolerieren keine Ausgrenzung von bestimmten Kindern und setzen uns dafür ein, dass alle zu einer Gruppe gehören und sich wohl fühlen. Uns ist der faire und freundschaftliche Umgang, Gleichberechtigung, das Diskutieren über Probleme und Lösen von Konflikten wichtig.
Aktivitäten müssen so erklärt werden, dass sie von fremdsprachigen Kindern verstanden werden und diese nicht aus Verständigungsproblemen benachteiligt werden. Auch werden in einem solchen Fall die anderen Kinder sensibilisiert und aufgefordert werden, ebenfalls Rücksicht zu nehmen. Da deutschsprachige und französischsprachige Kinder teilnehmen, sind im Leiterteam immer auch billingue Männer und Frauen anwesend.

Prävention

Drogen- und Alkoholprobleme gab es bis jetzt in den Kinderfreunde-Lager nicht. Dies ist wahrscheinlich vor allem altersbedingt, da dies im Normalfall unter den 8 -  12 jährigen Kindern noch nicht so aktuell ist. Zudem sind die Rahmenbedingungen wie die Freiwilligkeit der Teilnahme, der Ort, die neue, altersgemischte Gruppe nicht förderlich für Drogen-, Tabak- oder Alkoholkonsum. Prävention in diese Richtung heisst für das Leiterteam vor allem, als gutes Vorbild voraus zu gehen. Also keinen Alkohol-, Drogen- und Tabakkonsum, besonders nicht vor den Kindern und Jugendlichen. Spass haben ohne Drogen und Alkohol, cool sein ohne Zigaretten, das ist eine Grundhaltung, die wir vermitteln möchten.
Prävention heisst aber auch, Unfälle und Verletzungen so gut als möglich zu vermeiden und ist von der Altersstufe her sehr aktuell. Natürlich kann man den Kindern nicht verbieten, auf Bäume zu klettern, oder mit dem Sackmesser zu schnitzen. Jedoch gilt es hier, klare Regeln zu setzen, und zu schauen, dass sie eingehalten werden. Zum Beispiel machen wir jeweils eine kleine Einführung zum Gebrauch des Sackmessers, und wer sich nicht an die aufgestellten Sicherheitsregeln hält, dem wird das Sackmesser eingezogen.

Partizipation

Die Kinder und Jugendlichen konsumieren nicht nur, sondern sind aktive TeilnehmerInnen des Lagers. Einerseits haben wir einen Ämtliplan, wo festgelegt ist, welche Gruppe was wann helfen muss. Dadurch übernehmen die TeilnehmerInnen Verantwortung und lernen gleichzeitig, mit der Umwelt sorgfältig umzugehen.
Andererseits werden wir gemeinsam mit den Kindern über Verhaltensregeln in der Gruppe, im Haus sowie im Wald diskutieren (Stimme anpassen, keine geschützten Pflanzen ausreissen, Rücksicht auf die Tiere nehmen, keinen Abfall hinterlassen etc.).
Auch in der Gestaltung des Programms werden die Kinder und Jugendlichen eingebunden. Sie bestimmen, was in den freien Zeiten geschieht und werden auf Wunsch bei fakultativen Angeboten unterstützt. Sie können Wünsche anbringen und Vorschläge zur Verbesserung machen und wir gehen darauf ein.

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